Kerstin Mett-Sprengel, Leiterin des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung, stellte verschiedene Entwicklungsflächen und laufende Planungen vor. Sie machte deutlich, dass die Nachfrage nach Wohnraum in Mölln weiterhin steigt und zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Gleichzeitig seien die Möglichkeiten zur Ausweitung neuer Bauflächen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten begrenzt. Daher werde künftig insbesondere auf verdichtetes und flächenschonendes Bauen gesetzt.
Vorgestellt wurden unter anderem Planungen im Hafenbereich sowie Projekte in der Kolberger und Hirschberger Straße. Dort entstehen künftig auch Wohnungen im sozialen Wohnungsbau.
Maja Wätke von der Vereinigte Stadtwerke GmbH berichtete über aktuelle Bau- und Sanierungsvorhaben und den Fortschritt der Projekte.
Astrid Neitmann von der Gemeinnützigen Kreisbaugenossenschaft Lauenburg eG sprach über die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt, steigende Baukosten sowie notwendige Modernisierungen älterer Wohnanlagen. Dabei wurde deutlich, dass nicht alle bestehenden Gebäude wirtschaftlich saniert werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema barrierefreies und altersgerechtes Wohnen. Michael Kroll von Kroll Immobilien betonte, dass barrierefreie Bauweisen künftig stärker berücksichtigt werden müssten, um den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden und gleichzeitig Wohnraumwechsel innerhalb der Stadt zu erleichtern. (keine Präsentation)
Auch Klimaschutzmaßnahmen wie Wärmepumpen, Solarstrom, E-Mobilität und die kommunale Wärmeplanung wurden thematisiert.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden zahlreiche Fragen und Anregungen aus der Einwohnerschaft aufgenommen und von den Experten beantwortet.
Bürgermeister Ingo Schäper informierte darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen in der Stadt, darunter Schul- und Kita-Projekte, Verkehrsmaßnahmen, Inklusionsvorhaben sowie den Stand verschiedener Baustellen.
Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann führte durch den Abend und dankte zum Abschluss der Stadtverwaltung sowie allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und den konstruktiven Austausch.