Bürgermeister Ingo Schäper betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der beiden Bauvorhaben für die Stadt: „Aus Ideen, Plänen und Beschlüssen entsteht etwas Besonderes.“ Sein besonderer Dank galt allen Beteiligten, die die Projekte möglich gemacht haben. Hervorgehoben wurde zudem die Idee, den Schulerweiterungsbau aufgeständert auf dem Parkplatz des Schulbergs zu errichten. Dieses innovative Konzept wurde von der Stadtverwaltung Mölln entwickelt und maßgeblich von Jana Zimmermann, Leiterin des Fachdienstes Immobilien, vorangetrieben.
Für beide Projekte werden jeweils rund sieben Millionen Euro an Bau- und Planungskosten investiert. Der vorgesehene Kostenrahmen wird nach aktuellem Stand eingehalten.
Joschka Eisele von der Stadtwerke Mölln GmbH, die zugleich Bauherrin beider Projekte ist, berichtete über den Baufortschritt der Kita in der Alt-Möllner Straße. Der Neubau sei nach wenigen Monaten Bauzeit bereits nahezu rohbaufertig. Besonders dankte er den beteiligten Handwerksbetrieben für ihre Arbeit in den vergangenen Monaten.
Die neue Kita wird künftig Platz für 115 Kinder bieten. Entstehen sollen moderne Spiel-, Bewegungs- und Lernräume in einer zeitgemäßen Architektur. Aspekte wie Inklusion und Barrierefreiheit wurden von Beginn an berücksichtigt. Die Einrichtung soll ein Ort für Neugier, Freundschaften und gemeinsames Lernen werden.
Dankesworte richteten die Rednerinnen und Redner unter anderem an die Stadtwerke Mölln GmbH als Bauherrin, die Otto Wulff GmbH als ausführendes Bauunternehmen, den Architekten Hartmut Bade, die beteiligten Handwerksunternehmen sowie die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und alle weiteren Projektbeteiligten.
Auch der Schulerweiterungsbau auf dem Schulberg macht sichtbare Fortschritte. Dort entsteht auf dem Parkplatz ein innovativer, aufgeständerter Erweiterungsbau für das Marion-Dönhoff-Gymnasium und die Gemeinschaftsschule Mölln. Das Gebäude bietet künftig moderne Lernlandschaften, flexible Unterrichtsbereiche sowie eine Dachterrasse für Unterricht im Freien.
Nils Wendler, Geschäftsführer der ausführenden Otto Wulff GmbH, blickte auf den bisherigen Bauverlauf zurück und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Schulleiterinnen Evelyn Reese (GMS) und Franziska Jackisch (MDG) betonten in ihren Grußworten, dass hier weit mehr als nur ein Gebäude entstehe. Die neuen Räume würden moderne Pädagogik ermöglichen und die Zusammenarbeit beider Schulen weiter stärken. „Zwei Schulen – ein Gebäude“, lautete die gemeinsame Botschaft.
Andreas Hagenkötter, Geschäftsführer von Montessori Nord, unterstrich die Bedeutung der Investitionen in Bildung und Betreuung: „Kinder sind die Zukunft.“ Er dankte allen Beteiligten dafür, dass zahlreiche Wünsche und Anforderungen der späteren Nutzerinnen und Nutzer in die Planungen eingeflossen seien.
Mit dem traditionellen Richtspruch wurde schließlich beiden Bauprojekten Glück und ein weiterhin erfolgreicher Verlauf gewünscht.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum gemeinsamen Grillen und persönlichen Austausch. Das gemeinsame Richtfest machte deutlich, wie intensiv in Mölln derzeit in Bildung und Kinderbetreuung investiert wird – und wie aus langfristigen Planungen nun sichtbare Realität wird.